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Internationale Berufsakademie sponsert junge Eiskunstläuferinnen

Durch das Angebot eines dualen Studiums ist die iba mit sehr vielen Partnern aus den verschiedensten Branchen vernetzt – so auch im Sport. Gerade regional engagieren wir uns daher in unseren Studienorten unter anderem durch verschiedene Sponsorings. Zu unseren jüngsten Schützlingen – auch des Alters wegen – gehören die beiden Erfurter Leistungssportlerinnen Annelie und Antonie Hochmuth, die nun das erste Mal eigene Kürkleider für ihre Wettkämpfe haben.
Was die beiden genau machen, wann sie noch Zeit für Freizeit haben und auf was sie sich aktuell vorbereiten könnt ihr im Interview herausfinden.

Stellt euch einmal kurz vor:
Annelie: Ich bin Annelie Hochmuth, bin 11 Jahre alt und mache Eiskunstlauf.
Antonie: Ich heiße Antonie Hochmuth, mache auch Eiskunstlauf und bin 14 Jahre alt.

Wo geht ihr zur Schule?
Antonie: Wir gehen beide auf das Sportgymnasium in Erfurt.

Wann habt ihr mit dem Eiskunstlauf angefangen?
Antonie: Ich habe mit 4 Jahren angefangen und Annelie mit 3 ½ Jahren.

Was ist euer Lieblingsfach in der Schule?
Antonie: Deutsch!
Annelie: Meins ist mittlerweile Englisch.

Mal abgesehen von der Schule: wie sieht euer Alltag als Leistungssportlerinnen aus?
Annelie: Ich fange meist um 07:30 Uhr mit dem Training an und habe dann von vormittags bis nachmittags Schule. Ab circa 15 Uhr habe ich wieder Training.
Antonie:  Ich habe immer bis 9 Uhr Schule, danach gehe ich für zwei Stunden in die Eishalle. Bis 16 Uhr gehe ich dann wieder zur Schule und danach zurück zum Training.

Wann findet ihr da noch Zeit zum Lernen?
Annelie: Entweder wir müssen schon einige Tage vorher lernen oder dann am Abend davor.

Nervt euch das viele Training denn auch manchmal?
Antonie: Ja, manchmal schon, weil wir ja auch samstags Training haben. Da würde ich manchmal schon lieber ausschlafen.

Das heißt, die Freizeit kommt ziemlich kurz?
Antonie: Samstag ab 12 Uhr und den ganzen Sonntag. Manchmal bleibt dann nur Zeit für Schule und Hausaufgaben. Wenn dann noch mehr Zeit ist, dann treffen wir uns auch mal mit Freunden oder wir gehen ins Kino.

Wer ist euer sportliches Idol?
Annelie: Mein Idol? Tanja Szewczenko!
Antonie: Ich habe eigentlich kein richtiges Idol. Katharina Witt ist natürlich irgendwo ein Vorbild, aber das war natürlich relativ weit vor meiner Zeit. Ansonsten würde ich auch Tanja Szewczenko sagen.

Wollt ihr später mal in Erfurt bleiben?
Beide (sind sich einig): Wir wollen gerne mal in Erfurt bleiben!

Was sind die höchsten Platzierungen, die ihr bei Wettkämpfen erreichen konntet?
Antonie: Also bisher bin ich schon Thüringenmeisterin geworden. Im Januar fahre ich das erste Mal zur Deutschen Meisterschaft nach Berlin.
Annelie: Ich bin auch schon Thüringenmeisterin geworden. Bei einigen kleineren Wettkämpfen vor ein paar Jahren stand ich auch schon mal oben auf dem Treppchen.

Worauf bereitet ihr euch momentan vor?
Antonie: Ich fahre im Januar zur deutschen Meisterschaft nach Berlin.
Annelie:Am 11. und 12. Januar findet das Winterschaulaufen in Erfurt statt. Dieses Jahr wird „Der kleine Muck“ aufgeführt und ich bin sogar die Hauptrolle.

Macht Mama Druck?
Antonie: Nein, gar nicht. Aber wir fahren trotzdem lieber ohne unsere Eltern zu den Wettkämpfen, sonst möchte man es immer extra gut machen.

Wie wichtig ist euch ein Sponsoring von Unternehmen?
Antonie: Wir haben uns total gefreut, denn das war das erste Mal, dass wir selbstgeschneiderte Kürkleider bekommen haben. Sie wurden ganz nach unseren Vorstellungen genäht.

Wenn ihr 3 Wünsche frei hättet, welche wären es?
Beide: Gesundheit.
Antonie: Eigentlich habe ich alles, was mich glücklich macht. Vielleicht noch einen guten Schulabschluss.

 
Danke für das tolle Interview!

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